Und wie war sie so, die Mai Challenge? #BioOnABudget

Wie bereits berichtet, habe ich mich im Mai an der Aktion ‚Bio on a budget‘ im Rahmen der Nachhaltigkeits-Challenge 2014 von Finding Sustainia und TT30 beteiligt.

Santa & Anna alias Meyer & Meyer und die TeilnehmerInnen haben versucht, sich für 5€ pro Tag mit Bioprodukten zu ernähren. Hier könnt ihr den Bericht von Santa und Anna lesen.

Ich habe mich nicht streng an die 5€ gehalten, jedoch versucht, mich Bio, einfach, gesund und vollwertig zu ernähren. Und: es hat geklappt. Es war durchaus eine Herausforderung und ich habe mehr Zeit in Beschaffung und Zubereitung unserer Mahlzeiten investiert. Ich haber aber auch viel gelernt. Mahlzeiten aus einfachen und günstigen Lebensmitteln herstellen, Brot selbst backen, Sojamilch produzieren, Gemüsebrühe aus Gemüseresten zubereiten, Wildkräuter verarbeiten. Außerdem bereite ich unsere veganen Brotaufstriche jetzt immer selbst zu. Das ist lecker, spart Geld und Abfall und ich weiß, was drin ist.

Wie funktioniert eine Bioverpflegung ‚on a budget‘?

– hoher Anteil an Selbstgemachtem
– einfache (gesunde und sättigende) Getreide-/Hülsenfruchtgerichte mit Obst und Gemüse
– kein oder sehr wenig Fleisch-, Wurst- und Milchprodukte
– Weiterverwertung von Gemüseresten und sonstige Resteverwertung
– Tauschen & Teilen (z.B. Foodsharing)
– Verarbeitung von Eßbarem aus der Natur (Holunder, Kräuter, Mirabellen, Beeren, Pilze, Blüten, etc.)
– Anbau von Obst und Gemüse im eigenen Garten oder Beteiligung an Urban Gardening Projekten (wie z.B. Die Pflanzstelle Köln Kalk)

All das kostet Zeit. Es bringt uns vielleicht aber wieder zurück zu den wesentlichen Dingen des Lebens. Außerdem empfinde ich die neuen Aspekte meiner Ernährung als absolut bereichernd und beglückend.

Fazit also: POSITIV

und schonmal Vorfreude auf die Juni Challenge: #KeinZeug

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  1. Pingback: Challenge No.5: Bilanz – ein Monat Bio on a budget | FindingSustainia. Ideenfabrik.

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