Vegane Köstlichkeiten – fast wie "echt"?

Ich habe gerade den Artikel ‚Fast wie echt‚ auf XCLUSIVX gelesen und fühlte mich etwas „ertappt“. Wenn ich auch keinen vegenen Truthahn oder vegane Garnelen kaufe, so koche doch auch ich manchmal Gerichte, die ‚fast wie echt‘ sind – Chicken-Wings, Weihnachtsbraten, Bolognese, Eiersalat oder Mett.

Ich habe gerade spontan beschlossen, dass damit jetzt Schluss sein soll. Wir müssen unser tolles Essen nicht hinter „tierischen“ Namen verstecken bzw. diese Gerichte imitieren. Unser Essen darf für sich alleine stehen und, da bin ich ganz sicher, wird auch ohne geliehenen Namen absolut bestehen.

In der Anfangszeit war eine Anlehnung an tierische Vorlagen für eine leichtere Umstellung schon ok, nach 3 Jahren Vegan muss das aber nicht mehr sein. Und für fleischessende Freunde koche ich sowieso meist keinen Fleischersatz. Da sind leckere Gemüse & Getreidegerichte besser geeignet.

Vielleicht kreieren wir ganz neue Namen. Beim Mett muss z.B. was neues her. Reiswaffeln mit Zwiebeln und Tomatenmark klingt nicht ganz so attraktiv. Zerkleinerte Nudeln mit Kichererbsen und Mayo für den Eiersalat ist auch nicht so der Knaller.

Was fällt euch dazu ein?

8 Comments

  1. Beim Mett hätte ich jetzt an etwas wie Tomaten-Zwiebel Aufstrich gedacht. Man könnte natürlich auch einen völlig neuen, noch nie da gewesenen Namen erfinden… (: Interesanter Artikel !
    LG Vegane Tomate

  2. Ich nenne die Burger immer Bratlinge, aber ansonsten habe ich mir zugegebenerweise noch keine alternativen Namen ausgesucht. Obwohl ich eigentlich auch finde, dass wir nicht versuchen müssen das Original nachzuahmen, sondern einfach die neuen Kreationen genießen können. Vielleicht wäre herzhafter Zwiebel-Tomate-Dip/Chutney/Paste/Aufstrich was?

  3. Oh, das wird einen spannende Serie, … aber ich bin zur Namensfindung gänzlich ungeeignet!

  4. Ersatzwort für Mett? spontan fällt mir Vett (Veganes-Mett) und Tombel (Tom-(ate Zwie)-bel)

  5. Alternatives Wort für Vegnes Mett? Da fällt mir spontan Vett (V[eganes-M]ett) und Tombel (Tom[ate – Zwie]bel) ein.

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