Basisrezept #Sojafleisch #Sojaschnetzel

In meinen Gerichten verwende ich auch texturiertes Soja. Ich mag durchaus auch als Veganerin deftige Gerichte wie Gulasch, Geschnetzeltes, würzige Medaillons oder Schnitzel. Für all diese Gerichte gibt es das passende Sojafleisch. Ich habe bisher Produkte von Alles-vegetarisch.de bezogen. Mittlerweile finde ich Veggiefriends-Produkte von Smilefood am besten. Da diese keinen Sojamehl-Geschmack aufweisen, kann das ‚Auswaschen‘ nach dem Garen entfallen.

Damit das Sojafleisch geschmackvoll und die Konsistenz nicht labbrig oder gummiartig wird, lohnt sich ein kleiner Aufwand. Meist wird auf den Packungen empfohlen, die Schnetzel in Brühe zu garen und dann weiter zu verarbeiten. Ich finde, das geht besser 🙂

Die hier beschriebene Vorbereitung kann auf alle Fleischsorten angewendet werden, je nach Gericht unterscheidet sich die Marinade. Schnitzel werden weniger würzig (nur Basismarinade) marniert und danach paniert.

Ich habe in den letzten Monaten diverse Zubereitungsarten ausprobiert. Die besten Tipps und Anleitungen dazu habe ich bei Die Umsteiger gefunden. Daran orientiert, gehe ich mittlerweile wie folgt vor – und der Aufwand lohnt sich – versprochen!

  • Garen
  • Ausspülen (entfällt bei Produkten ohne Sojamehl-Geschmack, z.B. Veggiefriends)
  • Ausdrücken
  • Marinieren
  • Ausdrücken
  • Braten
  • Nachwürzen

1. Garen
Wasser aufkochen und Sojafleisch ins Wasser geben. Einige Minuten leicht köcheln, die Platte ausschalten und ca. 10 Min. ziehen lassen.
> Hier geht es darum, das Fleisch weich zu machen.

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2. Spülen und Ausdrücken
Nach dem Garen das Sojafleisch gut ausspülen, bis das Wasser klar bleibt. Danach so viel Flüssigkeit ausdrücken, wie möglich. Sehr gut funktioniert das mit einer Kartoffelpresse. Je trockener es ist, desto besser wird die nachfolgende Marinade aufgenommen. (entfällt bei Produkten ohne Sojabeigeschmack)
> Hier geht es darum, den Sojamehlgeschmack auszuspülen und einen relativ neutralen Bratling zu erhalten.

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3. Marinieren
Jetzt kommt der wichtigste Schritt für den Geschmack. Die Fleischstücke kommen in eine würzige Marinade. Hier könnt ihr kreativ werden und nach Geschmack sehr würzige Marinaden anrühren.
Wichtig: Das Fleisch soll nicht im Würzsud schwimmen, deshalb nicht zu viel Flüssigkeit verwenden.

Basis für 200g Fleisch:
– 50ml Brühe (würzig)
– 2 EL Olivenöl
– 1 EL Sojasauce
– 1 TL Agavendicksaft
– 1 TL flüssige Hefewürze (gibt Fleischgeschmack)
– 1 TL Liquid Smoke oder Rauchsalz
– Salz (nicht, wenn Rauchsslz verwendet wird)
– Gewürze nach Geschmack (siehe unten)
> wichtig ist, dass die Marinade sehr würzig abgeschmeckt ist

Gewürze im Sud:
– Paprika, gerauchte Paprika (süß und scharf) Salz, Pfeffer und Kräuter nach Geschmack, z.B. Rosmarin, Thymian, Oregano, Majoran
– lecker auch dazu: im Blender zerkleinerte Wachholderbeeren, Lorbeerblätter, Nelken > in kleinen Mengen

Weitere Ideen für die Marinade:
– 1 TL Senf
– 2 TL Barbecue Sauce
– 2 TL Balsam Essig / -Creme

 

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> bei diesem Schritt erhält das Fleisch Geschmack. Je länger es mariniert wird, umso besser. Wenn möglich über Nacht in der Marinade lassen. Wenn es schneller gehen soll, kann das Fleisch auch nach einer halben Stunde gebraten werden. Dann ggfs. etwas mehr nachwürzen.

4. Braten
Das Fleisch in einer beschichteten Pfanne mit etwas Öl scharf anbraten und bei mittlerer Hitze knusprig braten. Hierbei etwas Geduld haben, das dauert eine Weile ca. 5-8 Minuten (je nach Pfanne und Herd)

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Die wichtigsten Unterschiede, zu der von den Herstellern beschriebenen Zubereitung sind das Ausspülen und das Marinieren. Ich finde, die etwas längere Vorbereitungszeit lohnt sich sehr. Probiert es aus!

Einige meiner Fleischrezepte:
Würzige Soja-Medaillons
Schnitzel mit Kartoffelsalat
Vegane ‚Chicken Wings‘

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16 Comments

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