Mein Abschlussmenü „Heimat küsst Asien“ am Plant-Based-Institute

Mein Abschlussmenü „Heimat küsst Asien“ am Plant-Based-Institute

Vor ungefähr einem Jahr habe ich mich zur Ausbildung zum „Plant Based Chef & Nutritionist“ am Plant-Based-Institute angemeldet. Am Anfang dachte ich, es wäre eine verrückte Idee, so viel Zeit und Geld in ein Hobby zu investieren. Aber dann habe ich es doch getan und bin immer noch super glücklich darüber. Es war eine tolle Zeit in diesem halben Jahr, in dem wir uns mit wundervollen Dozenten und super netten Kursteilnehmern einmal im Monat für eine Woche in einer Kochschule (München und Berlin) getroffen, viel gelernt, gelacht, gekocht und gemeinsam genossen haben. Und in der Zeit dazwischen habe ich viele Stunden in meiner Küche verbracht. Das war eine ebenso wichtige Zeit um Dinge auszuprobieren, nachzuarbeiten und selbst kreativ zu werden.

Ich habe bereits über die einzelnen Wochen mit den Schwerpunkten Ernährungslehre mit Niko Rittenau, Raw Food mit Boris Lauser, Neue pflanzliche Küche mit Sebastian Copien, Vegane Backkunst & Patisserie mit Stina Spiegelberg, Gesundheitsbewusstes Kochen mit Sebastian Copien berichtet. Die Bilder machen einfach Lust auf kochen, oder? 🙂

Ganz besonders war unsere Abschluss-Prüfung, die aus einem praktischen und einem theoretischen Teil bestand. Für den praktischen Teil haben wir ein 3-Gang Menü mit Bestandteilen aller Kurswochen kreiert und gekocht. Das war viel Arbeit in der Vorbereitung (Überraschung!) super spannend und durchaus auch aufregend. Klappt das alles? Habe ich das richtige Timing? Fällt etwas zusammen, verbrennt etwas und wird die Konsistenz richtig sein? Am Ende hat alles super geklappt und ich war zufrieden mit meinem Menü ‚Heimat küsst Asien“ und stolz auf mein Ergebnis.

‚Idee meines Menüs ist es, möglichst regionale Zutaten mit asiatischen Aromen zu bereichern und so ein Fusionsmenü zu kreieren, welches meinen nachhaltigen Anforderungen beim Wareneinsatz entspricht, trotzdem aber einen Hauch der tollen asiatischen Küche trägt. Limette und Ingwer ziehen sich durchs Menü.‘

Vorspeise ‚Raw Cuisine‘: Zucchini Sushi – Hanf-Limetten-Pesto –  Walnuss-Kräcker – Shiitake-Pilze – Ingwer-Mandeln

Hauptspeise ‚Neue vegane Küche‘: Tempeh Saté – Gemüse-Türmchen – Gurken-Spiralen mit frittierten Ingwerstreifen – Koriander-Miso-Creme

Nachspeise – ‚Patisserie‘: Kokos-Limetten-Törtchen mit Ingwer-Orangenfüllung und Himbeeren-Joghurt-Creme – warme Schokoladensauce – Nuss-Florentiner

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos von Hansi Heckmair im Auftrag von Plant-Based-Institute 

Happy cooking Euch allen!!

Andrea

 

6 Comments

  1. Andrea das sieht so großartig aus, ich bin ja von Haus aus keine Veganerin, aber da werde nicht nur schwach, sondern richtig neidisch!

    • Danke liebe Ira. Es war auch wirklich lecker und hat großen Spaß gemacht, schöne Teller anzureichten. Insgesamt waren es von allen Teilnehmern 12 Menüs, und das Ergebnis war wirklich großartig. LG und einen schönen Tag, Andrea

  2. Hallo Andrea,

    das klingt nach einer toller Erfahrung. Ich hoffe, Du lässt uns hier von Deinem neu gewonnenen Wissen profitieren 🙂

    Ich war kürzlich im ess.brand in Nürnberg vegan essen und die Kreationen auf dem Teller habe ähnlich aufwändig und lecker ausgeschaut wie Deine. Vielleicht suchen die noch eine Köchin 🙂

    Viele Grüße

    Christof

    • Hallo Christof,
      ja, das war eine wundervolle Erfahrung.
      Nürnberg ist leider etwas weit von Köln entfernt
      LG, Andrea

  3. Wow, Andrea, das schaut alles super aus! Wahnsinn 🙂 Ich beneide dich ganz schön um diese tolle Ausbildung. Liebäugle selbst schon länger damit (und lese deshalb immer gern von deinen Erfahrungen), aber der Preis lässt mich nach wie vor zögern… Was wirst du mit der Ausbildung anstellen? Wirst du noch mehr Kochkurse geben? Dich irgendwie selbstständig machen? Finde das alles sehr spannend 🙂 Liebe Grüße, Astrid

    • Danke ☺️. Es ist eine tolle Ausbildung, aber der Preis ist tatsächlich hoch. Zusätzlich zur Kursgebühr kommen auch noch nicht unerhebliche Reisekosten. Aber wenn Du es Dir erlauben kannst, würde ich es absolut empfehlen. Ich teste gerade verschiedene Kursformate (Fine Cooking, Afterwork Cooking, Dinnerabende, ..) und auch Caterings an und schaue, was daraus werden kann. Bin auch gespannt . Liebe Grüße, Andrea

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